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Kulturwissenschaftliche Fakultät

Facheinheit Ethnologie

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Master Kultur und Sozialanthropologie

Name des StudiengangsEinklappen

Kultur und Sozialanthropologie (KuS)

Umfang / AbschlussEinklappen
  • 4 Semester / 120 LP
  • Master of Arts (M.A.)
Studienbeginn / BewerbungsverfahrenEinklappen
  • Sommer- und Wintersemester
  • Die Immatrikulation vor Semesterbeginn erfolgt direkt über die Seite der Studierendenkanzlei, dort sind auch die zur Einschreibung notwendigen Dokumente aufgelistet. Die Studien- und Prüfungsordnung "MA Kultur und Gesellschaft Afrikas" gibt über Zugang, Verlauf, Modulbereiche und Prüfungsleistungen detailliert Auskunft.

ZugangEinklappen
  • Bachelorabschluss in Ethnologie oder in einem gleichwertigen Studiengang mit der Abschlussnote "gut" oder besser.
  • Wurde die Abschlussnote "gut" nicht erreicht erfolgt eine Überprüfung der Eignung.
  • Antrag auf Überprüfung der Zulassungsvoraussetzungen bis zum 15. Juli (Studienbeginn im Wintersemester) bzw. 15. Januar (Studienbeginn im Sommersemester)
  • Sprachkenntnisse: Deutsch B2

Konzept des StudiengangsEinklappen

Die Ausbildung im Master-Studiengang „Kultur- und Sozialanthropologie“ baut auf die Bachelorstudiengänge „Ethnologie“, bzw. „Angewandte Afrikastudien: Kultur und Gesellschaft Afrikas“ der Universität Bayreuth oder inhaltlich vergleichbare Bachelorstudiengänge auf. Im Unterschied zum stark regionalwissenschaftlichen Master-Studiengang „Kultur und Gesellschaft Afrikas“ ist der Master-Studiengang „Kultur- und Sozialanthropologie“ allgemeiner kulturwissenschaftlich ausgerichtet.

Im Zentrum des Studiengangs steht ein sich über die gesamte Studiendauer erstreckendes Projektstudium. In enger Zusammenarbeit mit den Dozenten des Faches wird in seinem Verlauf eine mindestens sechswöchige, außereuropäische Lehrforschung vorbereitet, durchgeführt und nachbereitet. Ergänzt wird dieses Projektstudium durch die fokussierte Auseinandersetzung mit ausgewählten Bereichen der Ethnologie, die Teilnahme an Seminaren benachbarter Disziplinen, sowie das Erlernen, bzw. Vertiefen einer Sprache. Hierdurch wird Fachwissen erweitert und das theoretische Reflexionsniveau durch die intensive Auseinandersetzung mit spezifischen Themengebieten und Problembereichen verfeinert.

Die forschungsorientierte Anlage des Masterstudiengangs gestattet es vor allem auch wissenschaftlich interessierten Studierenden, bereits während des Studiums eine längere ethnologische Feldforschung vorzubereiten, die dann als Basis für eine Promotion im Fach dienen kann, z.B. im Rahmen des Promotionsstudiengangs Bayreuth International Graduate School of African Studies (BIGSAS), gefördert durch die Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder.

Zielsetzung des StudiengangsEinklappen

Mit Hilfe einer außergewöhnlich betreuungsintensiven Studienstruktur wird es den Studierenden ermöglicht, sich unter Anleitung eines oder mehrerer Dozenten ein eigenes Interessengebiet zu erarbeiten.

Das Projektstudium gliedert sich in vier Phasen:

1. Vorbereitung
Während des gesamten ersten Studienjahres bereiten sich die Studierenden auf ihren Forschungsaufenthalt vor (Veranstaltungen K1, K2). Die Vorbereitung bezieht sich dabei erstens auf die betreffende Forschungsregion (allgemeine Länderkunde, Einführung in die Ethnographie der Region), zweitens auf die zentralen, bzw. auf die für spezifische Forschungsthemen wesentlichen Forschungsmethoden des Faches, sowie drittens auf das Thema des geplanten Forschungsvorhabens. Die methodische Vorbereitung des Forschungsaufenthaltes wird für alle Studierenden eines Jahrgangs gemeinsam durchgeführt, die inhaltliche Ausgestaltung der Forschung erfolgt entweder in der Gruppe („Kohorte“) oder individuell, in Form eines „Mentorats“.

2. Feldforschung
In der auf das Sommersemester des ersten Studienjahres folgenden vorlesungsfreien Zeit wird von den Studierenden eine mindestens sechswöchige Feldforschung durchgeführt. Dabei findet die Forschung entweder in der Gruppe unter Anleitung eines mitreisenden Dozenten oder eigenorganisiert statt. Methodisches Ziel der Lehrforschung ist die praktische Einübung der erworbenen Kenntnisse zur ethnographischen Forschungspraxis. Inhaltlich soll die empirische Untersuchung des gewählten Forschungsthemas das Verfassen einer Master-Abschlussarbeit ermöglichen.

3. Nachbereiten der Feldforschung
Im Wintersemester des zweiten Studienjahres wird die Lehrforschung im Rahmen eines Seminars nachbereitet. Ziel ist dabei, die erhobenen Daten auszuwerten, zu systematisieren und sie auf ihren Gehalt bzw. ihre Tragweite hin zu befragen (Veranstaltung K3). Parallel dazu erarbeiten sich die Studierenden einen theoretischen Rahmen, der ihnen dabei helfen wird, ihr ethnographisches Material zu interpretieren und in die weitere ethnologische Fachdiskussion einzubetten.

4. Masterarbeit
Im Rahmen ihrer Master-Abschlussarbeit sind die Studierenden des Master-Studiengangs „Kultur- und Sozialanthropologie“ dazu aufgefordert, die verschiedenen Bereiche, aus denen das Projektstudium besteht, zusammenzuführen und eigenständig aufeinander zu beziehen. Dabei sollen sie zeigen, dass sie gelernt haben, Forschungsergebnisse im Spannungsfeld von Theorie und Empirie zu beleuchten. Damit integriert die Abschlussarbeit die verschiedenen Dimensionen der ethnologischen Praxis und bereitet die Studierenden auch in berufspraktischer Weise auf ihre weiteren Tätigkeiten im akademischen oder im außerakademischen Bereich vor.

Berufliche PerspektivenEinklappen

Erfolgreiche Absolventen haben, insbesondere nach einer Promotion (z.B. im Rahmen des Promotionsstudiengangs der Bayreuth International Graduate School of African Studies), interessante Perspektiven für eine wissenschaftliche Tätigkeit in Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Zudem sind sie aufgrund ihrer praxisnahen, in der Feldforschung erworbenen Kompetenzen für Projekte der internationalen und interkulturellen Zusammenarbeit bestens qualifiziert. Auch in der Diplomatie, Presse- und Medienarbeit oder für Internationale Organisationen können die Absolventen wertvolle Beiträge leisten.

Dokumente und Links zum StudiengangEinklappen
AnsprechpartnerEinklappen

Verantwortlich für die Redaktion: Univ.Prof.Dr. Katharina Schramm

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