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Kulturwissenschaftliche Fakultät

Facheinheit Ethnologie

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Johanna Vandre

von Berlin nach Bayreuth

Lange Zeit habe ich einen Großteil meiner Mitschüler*innen nicht verstanden, die gefühlt schon seit der Grundschule genau wussten, was sie später einmal machen wollten. Eine klare Idee hatte ich also selbst an dem Tag nicht, als wir die Abizeugnisse in die Hand gedrückt bekamen. Wenn ich ehrlich bin, habe ich die immer noch nicht. Nach ein paar Monaten im Ausland schaute ich mir auf diversen Internetseiten das Angebot der verschiedensten Unis an. Ich wusste, dass ich aus Berlin raus wollte, manch einer mag dies vielleicht nicht sofort verstehen, aber ich wollte eine neue Stadt kennenlernen, egal wie weit es mich verschlagen würde.

Die Beschreibung des Ethnologiestudiums schien ziemlich genau auf mich zu passen. Mich haben fremde Länder schon immer gereizt und mich interessiert es, verschiedene Weltbilder kennenzulernen und wie unterschiedliche Gesellschaften funktionieren und aufgebaut sind. Auch für Sprachen interessiere ich mich schon lange.

Das Studium in Bayreuth macht mir großen Spaß! Ich weiß noch, wie ich in einem meiner ersten Seminare saß und dachte: wie cool, so macht Lernen richtig Spaß! Das tolle am Studium ist, dass man wirklich seinen ganz eigenen Interessen nachgehen kann. Wenn mich also jemand fragt, was man mit dem Studium der Ethnologie später anfangen kann, dann sage ich immer, dass es doch erst einmal wichtig sei, der eigenen Leidenschaft nachzugehen, dann wird sich schon alles finden.

In Bayreuth begeistern mich das familiäre Verhältnis zwischen StudentInnen und Lehrenden. Es ist angenehm, im kleinen Rahmen in Seminaren zu sitzen und über spannende Themen wie die Flüchtlingspolitik, Verwandtschaft, Menschenrechte, Materialität oder Liebe zu sprechen und zu diskutieren. Jedes Jahr gibt es eine Vielzahl von neuen interessanten Angeboten.


Verantwortlich für die Redaktion: Nadja Bscherer

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