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Tuareg - Leben in der Sahara

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Mit den Augen der Kinder

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Mit den Augen der Kinder

 

Photogalerie

Impressionen aus dem Studentenleben

Photos von der Ausstellungseröffnung zu "10 Jahre Kultur und Gesellschaft Afrikas" im Juli 2011.

Photos zum Prag-Wochenende, das der Arbeitskreis Kultur und Gesellschaft Afrikas und Ethnologie für Studierende der Ethnologie und KuG im Juni 2012 veranstaltete.

 

Tuareg - Leben in der Sahara

Die Ausstellung "Tuareg - Leben in der Sahara" wurde von Prof. Dr. Gerd Spittler und Studierenden der Ethnologie gestaltet.

„Das Alpenland der Wüste!“ rief der deutsche Afrikaforscher Heinrich Barth begeistert aus, als er 1850 bei seiner Saharadurchquerung als erster Europäer in das Aïr Gebirge kam.
Die Ausstellung „Tuareg – Leben in der Sahara“ präsentiert in Fotos ein lebendiges Bild der heutigen Arbeits- und Lebenswelt der Kel Ewey Tuareg im Aïr (Niger): die Entwicklung einer Familie, Kamelhirten und Ziegenhirtinnen auf der Weide, eine Karawane auf dem Weg durch die Wüste, Handwerker, die Silberschmuck herstellen, spielende und arbeitende Kinder, sowie Hochzeitsfeste mit Musik, Kameltänzen und einer prächtig geschmückten Braut.
Der Alltag wird inszeniert durch verschiedene Objekte – darunter ein Tuareg-Zelt mit Original-Einrichtung, eine Kochstelle und ein Bett. Video- und Audioinstallationen bieten den Besuchern weitere Möglichkeiten, in die Welt der Tuareg einzutauchen.

Die Kel Ewey Tuareg: eine kurze Erläuterung.

Die Ausstellung war vom 26.6.-7.10.2012 im Deutschen Hirtenmuseum der Stadt Hersbruckzu sehen.

Hier sehen Sie ausgewählte Bilder mit erläuternden Texten der Ausstellung in verschiedenen Kategorien:

Wohnen

Feste

Kleidung und Schmuck 

Handwerker

Hirtenarbeit

Kinderarbeit 

Khadas (Karawane) 

Fatima (rund um den Ekado-Vulkan)

 

Automobile in Afrika

Africars

Ein Projekt von Prof. Dr. Kurt Beck mit Photogalerien zum automobilen Afrika

 

Mit den Augen der Kinder

Ein Projekt von Studierenden der Ethnologie unter der Leitung von Prof. Dr. Georg Klute

Drei Studierende, die ein halbjähriges Studienpraktikum in Niger und Mali (Deutsche Botschaft Niamey, Niger; Eirene Tahoua, Niger; TAMAT e.V. Andéramboukane, Mali) ableisteten, haben Kinder und Jugendliche ihre Welt fotografieren lassen. Ein Hintergrund war, dass die Bilder, die die Medien täglich während der Nahrungsmittelkrise aus Niger und Mali lieferten, alle von Hunger, Leid oder den Tätigkeiten der internationalen Hilfsorganisationen zeugten. Da die Aufnahmen von außenstehenden Journalisten gemacht wurden und nicht von den Betroffenen selbst, und schon gar nicht aus der Perspektive von Kindern und Jugendlichen, konnte, aus Sicht der Studierenden, eine realistische Darstellung nur bedingt gewährleistet werden. Fragen, die sich stellten waren:

Wie haben die Kinder die Hungerkrise wahrgenommen und wie verarbeiten sie diese?

Welche Dinge sind in ihrem Leben besonders wichtig? Was sehen sie?

„Was möchtet ihr von Eurer Welt zeigen?“ So sollten Straßenkinder in Niamey, Tuaregkinder im malisch-nigrischen Grenzgebiet in Andéramboukane und Kinder in Tahoua motiviert werden, ihre Eindrücke unbeeinflusst einzufangen.

Das nachfolgende Bildmaterial enthält eine Auswahl der von den Kindern aufgenommen Fotos und ist gegliedert in:

Bilder von Landkindern

Bilder von Straßenkindern

Bilder von behinderten Kindern